Jugendfeuerwehr - Landkreis Bayreuth

Feuerwehr Weidenberg erneut an der Spitze des Jugendleistungsmarsches der Inspektion 4 und der Stadt Bayreuth

22.05.2010


Die dritte Jugendgruppe der Feuerwehr Weidenberg konnte sich bei Jugendleistungsmarsch der Inspektion IV und der Stadt Bayreuth in Lienlas gegen 42 weitere Gruppen mit nur fünf Fehlerpunkten durchsetzen.

Bei schönstem Wetter war die Veranstaltung, organisiert durch die Feuerwehr Lienlas um Jugendwartin Katja Buchbinder und ihrer Führungsriege, sehr gelungen. Die Feuerwehr Lienlas bekam hierfür tosenden Applaus von den Teilnehmern während der Siegerehrung.

Für die rund 170 Jugendlichen in 43 Jugendgruppen waren neben der Start- und Zielkontrolle, welche durch Ehrenkreisbrandmeister Werner Schwenk besetzt war, 11 Übungen zu absolvieren.

Hierunter zählten der Zielwurf mit der Feuerwehrleine, das Geräteaufziehen, Beantwortung von Testfragen, das Knotengestell, der Brustbund, das Schlauchrollen, zwei Gefahrgutübungen, das Kuppeln einer Saugleitung sowie das Zielspritzen mit der Kübelspritze.

Die Grußredner aus Feuerwehrführung und Politik bedankten sich allesamt recht herzlich zum einen bei den Jugendlichen für ihre Teilnahme aber auch bei der Feuerwehr Lienlas für deren Organisation.

Kreisbrandrat Hermann Schreck stellte die Bedeutung der Feuerwehrfamilie heraus. Bei diesem Jugendleistungsmarsch kristallisiert sich immer die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Bayreuth heraus, welche sich stetig zum positiven weiter entwickelt.

Die Olympiade, welche traditionell als Rahmenprogramm bei diesem Jugendleistungsmarsch mit durchgeführt wird, umfasste fünf Übungen.
Zu durchlaufen waren zwei Parcours, einmal ein Rundlauf und zum anderen ein Hindernisparcours, bei dem es galt Wassereimer über mehrere Hindernisse zur Kübelspritze zu befördern. Des Weiteren mussten die Teilnehmer von einem Stamm vier Holzstücke absägen, alle vier zusammen mussten dabei 4kg wiegen. Auch galt es, blind verschiedene Knoten zu ertasten.
Und dann galt es noch Vorhängeschlösser und deren Schlüssel einander zuzuordnen, sodass diese sich öffnen ließen.
Dass es den Jugendfeuerwehrleuten Spaß machte, zeigte sich hier besonders deutlich.



eine der beiden Gefahrgutübungen

eine Jugendfeuerwehrlerin beim Anlegen eines Brustbundes

Teilnehmer beim Hochziehen eines Strahlrohres mit angekuppeltem Schlauch

auch das theoretische Wissen wurde beim Jugendleistungsmarsch abgefragt

das Zuordnen von Schlüsseln zu Vorhängeschlössern ware eine Disziplin der Olympiade

die strahlenden Sieger, umgeben von den Feuerwehrführungskräften aus Stadt und Landkreis Bayreuth


Text und Fotos: Matthias Alberth, Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit Jugend

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