Jugendfeuerwehr - Landkreis Bayreuth

Jugendfeuerwehrler der Inspektion III in München

26.10.2009


Sehr früh mussten am Samstag 50 Jugendfeuerleute aus der Inspektion III aufstehen. KBI Adolf Mendel und sein Führungsteam hatten zu einer Fahrt in die Landeshaupt-
stadt eingeladen.

Nach 3 Stunden Busfahrt hatten die Teilnehmer die Bavaria Filmstudios erreicht. Inzwischen waren auch die meisten gut ausgeschlafen. Nach einer Fahrt mit einer kleinen, offenen Bahn durch die Außenkulissen begann eine Führung.
Drei Freiwillige aus den Feuerwehren Kirchahorn und Betzenstein wurden als Darsteller bei einer kleinen Filmproduktion eingesetzt. So konnten wir sehen, wie bei der Herstellung eines Filmes gearbeitet wird. Durch verschiedene Kulissen von aktuellen Serien und Kinofilmen ging es weiter zu den Requisiten der wohl erfolgreichsten Produktion der Filmstudios. „Das Boot“ aus dem Jahr 1983 ist mit Schautafeln und Filmsequenzen erklärt. Durch einen Nachbau eines U- Bootes aus der Zeit des zweiten Weltkrieges wurden hautnah die Verhältnisse auf so einem Kriegsschiff erlebbar gemacht. Nachdenkliche Gesichter überall. Zum Schluss der Führung konnten wir im“ 4 D Kino“ wieder richtig lachen. Nach diversen Sicherheitsbelehrungen erlebten wir eine „ Wilder Kaiser Fahrt“ . Durchgeschüttelt, aber grinsend begaben wir uns zum Bus.

Zu unserem zweiten Tagesziel, dem Flughafen München, gelangten wir nach einer Busfahrt quer durch die Landeshauptstadt. Wir waren zu einer Flughafenrundfahrt
mit Besichtigung der Wache Nord angemeldet. Dazu mussten wir in einen anderen Bus umsteigen. Da wir in den Sicherheitsbereich kamen, wurden wir zuerst durch eine Kontrolle geschleust. Handys, Geldbeutel, Schlüssel und Gürtel wurden gecheckt. Einige wurden sogar mit einem Scanner abgetastet.

Wieder im Bus war die erste Station die Wache der Flughafenfeuerwehr. Die Organisation, die Personalstärke und die Fahrzeuge erklärte uns ein Mitarbeiter. Eine kleine Vorführung des neuesten Fahrzeugs, eines Z 8 Flugfeld- Löschfahrzeugs beeindruckte alle Teilnehmer. Weiter ging es über das Vorfeld, die Rollstrecken und am Frachtterminal vorbei. Man konnte einen Eindruck von der Größe des Flughafens gewinnen. Nach rund eineinhalb Stunden waren wir wieder an unserem Bus angelangt.

Nach einem Zwischenstopp in Greding erreichten wir pünktlich und vollzählig wieder unsere Standorte.
KBI Adolf Mendel dankte den Teilnehmern für ihr pünktliches und diszipliniertes Verhalten. Er hoffte, dass es Spaß gemacht hatte, und wünschte allen einen guten
Nachhauseweg.




Text und Fotos: KBM Waldemar Adelhardt, FB Öffentlichkeitsarbeit

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